Nachsteuerergebnis in roten Zahlen
Dyckerhoff mit Gewinnwarnung

Der Gewinn des Zement- und Betonhersteller Dyckerhoff ist im ersten Halbjahr massiv eingebrochen. Das Nachsteuerergebnis sackte von 29 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf minus 33 Millionen Euro ab, wie das Unternehmen am Freitag in Wiesbaden mitteilte.

ddp WIESBADEN. Für den Rutsch in die roten Zahlen seien vor allem die Folgen des Zementpreiskrieges in Deutschland und Restrukturierungsaufwendungen verantwortlich, die insgesamt mit rund 70 Millionen Euro zu Buche schlugen. Darüber hinaus leide Dyckerhoff unter der schwachen Nachfrage auf den Hauptmärkten, wurde betont. Der vergleichbare Umsatz ging um drei Prozent auf 758 Millionen Euro zurück.

Der Konzern rechnet nun auch für das gesamte Jahr mit einem Ergebnis, das «erheblich unter unseren bisherigen Erwartungen liegt». Eine deutliche Ergebnisverbesserung sei erst wieder 2003 in Sicht, wenn das derzeit erste Erfolge aufweisende Kostensenkungsprogramm voll greife. Beim Umsatz geht Dyckerhoff davon aus, dass das Niveau des Vorjahres von 1,6 Milliarden Euro erreicht wird.

Der Nachsteuergewinn lag unter den Schätzungen der meisten befragten Analysten, die mit schwarzen Zahlen im einstelligen Millionenbereich gerechnet hatten. An der Frankfurter Börse gab der Kurs der im M-Dax gelisteten Vorzugsaktie bis gegen 16.00 Uhr deutlich um 4,8 Prozent auf 12,28 Euro nach. Der M-Dax lag zu diesem Zeitpunkt nur mit 0,3 Prozent im Minus.

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