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Nachweihnachtliche Bescherung

Weihnachten ist vorbei, Neujahr steht vor der Tür, und die amerikanischen Aktienmärkte lassen es zwischen den Jahren weiterhin gemütlich angehen. Dabei hat die Wall Street zur Wochenmitte weitestgehend freundlich tendiert. Im Dow Jones Index gehörten Konsumtitel zu den größten Gewinnern. Pharmawerte konnten den Aufwärtstrend vom Vortag fortsetzen. Und auch Einzelhandelsaktien konnten trotz mäßiger Nachrichten Kursgewinne verbuchen.

In der vergangenen Woche sind die Umsatzzahlen im amerikanischen Einzelhandel kurz vor Weihnachten noch einmal 4,4 Prozent gestiegen. Trotz des Anstiegs werden viele Unternehmen die Vorgaben für den Monat Dezember voraussichtlich verfehlen. Wal-Mart hat die Umsatzerwartungen gesenkt. Die Investmentbank Goldman Sachs schließt sich an, und reduziert die Gewinnaussichten für Firmen wie Gap und Wal-Mart für das laufende, vierte Quartal.



Einen leichten Kursanstieg hat das Logistikunternehmen FedEx erzielt. Angesichts der abkühlenden US-Wirtschaft stagniert das Geschäft. Als Gegenmaßnahme plant das Unternehmen, die Preise um knapp fünf Prozent für nationale Lieferungen und knapp drei Prozent für internationale Transporte anzuheben. FedEx hatte zuletzt im April die Preise angehoben, um steigende Benzinkosten auszugleichen.



Im Gegensatz zu Standardwerten war der Technologieindex Nasdaq am Dienstag mit leichten Kursverlusten in die neue Woche gestartet. Am Mittwoch hat nun auch der Nasdaq den Handelstag im Plus beendet. Ohne große Nachrichten haben Anleger ihr Glück bei Aktien versucht, die in der jüngsten Zeit deutlich korrigiert haben. Qualcomm, der Glasfaserkonzern JDS Uniphase und Halbleiteraktien gehörten zu den größten Gewinnern.



Auch Infospace hat zumindest vorübergehend in die Erfolgsspur zurück gefunden. Die Aktie ist im Jahresverlauf vom Top rund 95 Prozent abgestürzt. Am Mittwoch hat ein kleineres amerikanisches Brokerhaus die Aktie "aggressiv" zum Kauf empfohlen und sieht die Aktie bereits bei 80 Dollar innerhalb der kommenden zwölf Monate. Am Dienstag notierte das Papier noch bei rund sechs Dollar. Doch es gab in der Nachweihnachtszeit auch wieder neue Wachstumsbedenken. Leidtragende waren die weltweit größte Haarsalonkette Regis, der Anbieter von Dateimanagementlösungen Excelon und vor allem der Entwickler von Antiviren Programmen, Network Associates. Die Aktie hatte im Handelsverlauf zwischenzeitlich über 70 Prozent an Wert eingebüßt.



In den verbleibenden beiden Tagen im laufenden Jahr stehen noch Konjunkturdaten auf dem Programm. Am Donnerstag werden die Daten über das Verbrauchervertrauen für den Monat Dezember veröffentlicht. Am Freitag folgt der Chicagoer Einkaufsmanagerindex.

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