Nächtliches Spektakel
Beitrittsfeiern quer durch Europa

Die EU-Erweiterung wird mit zahlreichen Feiern in der Nacht zum 1. Mai begangen. So soll das Ereignis den 482 Mill. Einwohnern in den 25 Ländern der "neuen" Europäischen Union in Erinnerung bleiben.

HB BERLIN. Noch vor den offiziellen Feierlichkeiten am Samstag mit den 25 EU-Staats- und Regierungschefs in Irlands Hauptstadt Dublin wollten "alte" und "neue" EU-Bürger den historischen Moment mit Feuerwerk und Musik feiern. Österreich, Italien und Slowenien begingen bereits am Freitag bei einem Festakt die EU-Erweiterung am Schnittpunkt ihrer Grenzen.

Mit einem einstündigen Vorsprung sollten die Menschen auf Zypern und in den baltischen Staaten ihren EU-Beitritt zelebrieren. Sie sind der für den Erweiterungsstart ausschlaggebenden Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) eine Stunde voraus.

Auch in Deutschland sollte der Beginn der mehrtägigen Festlichkeiten ausgiebig gefeiert werden - vom sächsischen Zittau an der Grenze zu Polen und Tschechien, wo Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) am Freitag die Festansprache halten sollte, über Berlin bis hin zur Ostsee-Insel Usedom/Wolin (Polen).

Außenminister Joschka Fischer und sein polnischer Kollege Wlodzimierz Cimoszewicz wollten um Mitternacht auf der Oder-Brücke zwischen Frankfurt und Slubice mit einem Händedruck den EU-Beitritt Polens symbolisch besiegeln.

In der ungarischen Hauptstadt Budapest wollte Ministerpräsident Peter Medgyessy eine überdimensionale Sanduhr als Symbol einer neuen Zeitrechnung in Gang setzen. In Litauen waren die Menschen aufgerufen, Lampen, Kerzen, Feuerzeuge zum Leuchten zu bringen und das Land damit zum hellsten Punkt Europas zu machen.

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