Nahost-Konflikt
Hamas will Israelis weiter attackieren

Die radikale Palästinenser-Bewegung Hamas hat den von der palästinensischen Führung geforderten Verzicht auf Terroranschläge in Israel kategorisch abgelehnt. Hamas-Führer Scheich Ahmed Jassin sagte am Dienstag dem arabischen Nachrichtensender El Dschasira, solange Israel die Palästinenser in den Autonomiegebieten angreife, hätten diese auch die Pflicht, Israelis auf ihrem Territorium zu attackieren.

HB GAZA. Zuvor hatten bereits die militanten "Al- Aksa-Brigaden", der bewaffnete Arm der Fatah-Bewegung von Palästinenserpräsident Jassir Arafat, den Gewaltverzicht abgelehnt.

Die Fatah-Bewegung hatte am Montag erklärt, sie akzeptiere ein von insgesamt zwölf palästinensischen Gruppen erarbeitetes Dokument, nach dem sich diese zur Beendigung von Gewalttaten auf israelischem Gebiet bereit erklärten und gleichzeitig Israel in den Grenzen vor dem Sechs-Tage-Krieg 1967 anerkennen. Die Al-Aksa-Brigaden der Fatah, die sich zu zahlreichen Terroranschlägen in Israel bekannt haben, verbanden einen Gewaltverzicht mit einer Reihe von Forderungen an Israel.

Sie verlangen unter anderem den Abzug aller israelischen Truppen aus den besetzten Gebieten, die Entlassung tausender Palästinenser aus israelischer Haft und die Anerkennung Jassir Arafats als Führer der Palästinenser.

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