Namibia
Deutscher Tourist mit Pavian verwechselt und erschossen

In Namibia ist ein deutscher Urlauber von einem Wildhüter mit einem Pavian verwechselt und erschossen worden. Der Todesschütze beging nach Angaben der südafrikanischen Zeitung "The Star" Selbstmord, als er von dem tragischen Irrtum erfuhr.

dpa JOHANNESBURG/WINDHUK. Der Urlauber aus Baden-Württemberg war nach den Angaben am selben Tag mit seiner Frau im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika eingetroffen und hatte Quartier in der Oropoko-Lodge bezogen, 70 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Windhuk.

Am Abend hatte der Tierliebhaber Vögel beobachten wollen. Zur selben Zeit befand sich jedoch der als erfahren geltende 68-jährige Wildhüter auf der Jagd nach Pavianen, die auf der Suche nach Futter immer wieder die Lodge heimsuchten. "Er sah eine Bewegung in einem nahen Gebüsch und dachte, es sei einer der Paviane, die die Farm belagert hatte; er schoss dann in Richtung auf die verdächtige Bewegung", erklärte der namibische Polizeioffizier James Matengu später den Vorfall. Paviane sind in Touristenzentren oft besonders aufdringlich und gelten vielerorts geradezu als Plage.

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