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Nasdaq erklimmt die 3000er Marke

Beide New Yorker Indizes notierten am Montag einheitlich im Plus. Einen positiven Wochenauftakt erlebten vor allem die Technologieaktien. Daher schaffte es der Nasdaq Index sogar, wieder die psychologisch wichtige Marke von 3000 Punkten zu erklimmen. Investoren glauben, die Technologieaktien hätten ihren Boden vorerst gefunden und die Korrektur sei beendet.



Analyst Barton Biggs macht den Anlegern Mut. In den kommenden sechs Wochen stünde dem Markt eine Winterrally bevor, so der Experte zuversichtlich. Die Technologiewerte hätten ihren momentanen Boden gefunden. Experten von Lehman Brothers bestärken Barton Biggs in seiner Prognose. Nach den Kursverlusten der vergangenen Wochen seien die Technologiewerte nun unterbewertet.



Erleichterte Worte wie "das Schlimmste ist geschafft", hört man derzeit von Marktteilnehmern häufiger. Die größten Gewinner waren Cisco, Intel und Microsoft. Microsoft profitierte zudem von den Neuigkeiten auf dem US-Wahlschlachtfeld. Der größte Softwarehersteller der Welt sei die "ultimative Bush-Aktie", bemerkte Mark Donovan, ein institutioneller Investor. George W. Bush hat versprochen die Zerschlagung des Softwarekonzerns nicht weiter verfolgen zu wollen.



Nachdem fünf der neun Richter des Obersten US-Gerichts am Wochenende entschieden hatten, die Nachzählungen in den verschiedenen Bezirken Floridas vorläufig zu stoppen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass das Gremium die Nachzählung endgültig einstellen wird. Für George W. Bush rückt damit der Wahlsieg in greifbare Nähe. Eine endgültige Entscheidung des Obersten Gerichtshofes lag während der Handelsstunden noch nicht vor. Weitere Aktien wie die Pharmawerte, die bei einem Sieg von George W. Bush profitieren könnten, gewannen. Auf der Gewinnerliste des Dow Jones Indexes stand Merck.



Auch die Finanzaktien erlebten einen starken Tag. Nicht nur, dass sich J.P. Morgan unter den Dow Jones Gewinnern befand. Auch Citigroup, Goldman Sachs, Morgan Stanley und Chase Manhattan tendierten stärker. Wenn die US-Notenbank wie von vielen Börsianern erwartet, die Zinsen senkt, könnten die Finanzbrokerhäuser die größten Profiteure werden.



Schwer hatten es dagegen die Einzelhändler. An der Spitze der Dow Verlierer standen Wal-Mart und Home Depot. Die zweitgrößte Möbeleinzelhandelskette Lowe`s brachte den Sektor unter Druck, nachdem das Unternehmen seine Gewinnerwartungen nach unten korrigiert hatte.



Probleme machten dem Serverhersteller Sun Microsystems Abstufungen von Goldman Sachs und Sanford Bernstein. Die Analysten bezweifelten, dass der Serverhersteller in den nächsten zwei Quartalen die Konsensschätzungen schlagen kann. Die Aktie stand mit über zwölf Prozent auf der Nasdaq Verliererliste.

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