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Nasdaq im Aufwind

Der Nasdaq Index hat eine Gewinnsträhne. Zum fünften Mal innerhalb von sechs Börsentagen konnte das sonst so gebeutelte Technologiebarometer im Plus schließen. Auf 2726 Punkten verabschiedete sich der Index in den Feierabend. Microsoft und Intel führten die Siegerliste an. Der Dow Jones Index war nicht so erfolgreich. Er schloss auf 10.646 Punkten in der Verlustzone. Hier stellten sich 3M und Johnson & Johnson als die größten Verlierer heraus.

Besonders Hard- und Softwarewerte tendierten stärker. Eine Reihe guter Quartalszahlen haben bei Investoren die Hoffnung geweckt, dass das Gewinnwachstum der Unternehmen anhalten wird. Positive Stimmung verbreiteten Compaq und Siebel mit überzeugenden Quartalszahlen.



Compaq gewann am Mittwoch über acht Prozent Marktkapital. Der Computerhersteller berichtete, dass insbesondere das Servergeschäft kräftig anzog. Die höheren Umsätze konnten die Verluste aus dem PC-Geschäft wett machen. Nach den guten Nachrichten legten auch IBM, Dell und Sun Microsystems zu.



Von 220 der S&P 500 Werte, die bereits Quartalszahlen gemeldet haben, konnten bislang 50 Prozent der Firmen die Analystenschätzungen schlagen. Jedoch ist das amerikanische Wirtschaftswachstum im vierten Quartal auf eine jährliche Rate von 2,3 Prozent zurückgegangen. Im entsprechenden Vorjahresquartal waren es noch 8,3 Prozent. Daher hoffen Investoren auf eine Zinssenkung. Am Donnerstag spricht Alan Greenspan vor dem amerikanischen Senat. Die Wall Street wartet, dass der US-Notenbankchef Details über nächste Schritte verraten könnte.



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nahm den gesamten Tag den Nasdaq-Verliererplatz ein. Goldman Sachs hatte den Netzwerk-Hersteller am Morgen abgestuft. Die neue Bewertung heißt nun nur noch "Market Outperformer". Die Analysten sehen zurzeit eine nachlassende Nachfrage in wichtigen Schlüsselmärkten. Insbesondere die Ausgaben von Telekommunikations-Unternehmen und Internetunternehmen werden wahrscheinlich abnehmen, heißt es.



Am Nachmittag veröffentlichte Mc Donald?s Quartalszahlen. Europa drückt der Burgerkette aufs Ergebnis. Die anhaltende BSE-Krise beeinflusse das Konsumverhalten in Europa negativ, so CEO Jack Greenberg. Mc Donald?s musste einen Rückgang des Nettogewinns von sieben Prozent auf 452 Millionen Dollar hinnehmen, was einem Gewinn pro Aktie von 34 Cents entspricht. Damit verfehlte die Fastfood-Kette die Analystenschätzungen um einen Cent. Erst im nächsten Quartal, das zweifellos eine große Herhausforderung für Mc Donald?s darstelle, würde sich zeigen, ob die von Mc Donald?s eingeleiteten Werbemaßnahmen das Konsumentenvertrauen wieder zurückbringen können, verkündete Greenberg.

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