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Nasdaq mit Kursgewinn

Die Wall Street eröffnet freundlich. Der Nasdaq Index legt in den ersten Handelsminuten satte 3,5 Prozent zu. Die Anleger von Cisco und Intel können sich freuen. Nachdem es für die beiden Werte in den vergangenen Tagen bergab ging, führen sie heute neben Microsoft die Gewinnerliste der Technologiewerte an.

Die Chancen steigen, dass George W. Bush der nächste Präsident der Vereinigten Staaten wird. Nachdem der oberste Gerichtshof in den USA am Montag den Fall der Stimmennachzählungen in Florida an den obersten Gerichthof des Sonnenstaates zurückverwies, glauben Investoren wieder an einen Sieg des Republikaners. Microsoft, Philip Morris, Pharmawerte und andere Aktien, die von einem Wahlsieg von der Bush-Regierung profitieren würden, legen an Wert zu.



Nokias

erfreut die Anleger mit positiven Prognosen. Auf einer Analystenkonferenz in London gab der weltgrößte Mobiltelefonhersteller bekannt, die Größe von einer Milliarde Nutzern bereits im ersten Halbjahr 2002 zu erreichen. Damit würde Nokia das gesteckte Ziel ein halbes Jahr eher erreichen als ursprünglich geplant. Bis zum Ende diesen Jahres würden rund 700 Millionen Menschen die Telefone des finnischen Konzerns nutzen. Im kommenden Jahr rechnet Nokia mit einem Gewinnwachstum von 35 Prozent. Die Aktie gewinnt in den ersten Handelsminuten rund sechs Prozent an Wert.



Für Bewegung sorgt die Medienkonferenz bei UBS Warburg. Neben AOL Time Warner erwarten die Analysten heute AT&T, Comcast und Pegasus. Bereits gestern hatten Medienkonzernen auf der Konferenz Stellung zur Entwicklung der Werbeeinnahmen genommen. AT&T uns AOL legen an Wert zu. Intel kann nach der Zeit der Kursverluste nun wieder an Wert zulegen. Cisco Systems profitiert von einer Analystentagung bei UBS Warburg. Das Management äußerte sich positiv zu den Aussichten der Branche. Der Bedarf an Internet Infrastruktur werde demnach in den nächsten drei bis fünf Jahren robust bleiben. Investitionen in diesen Bereich steigerten die Produktivität um 50 bis 100 Prozent und sicherten die Überlebenschancen in der Unternehmenswelt, so der Cisco Vorstand.



Zu den Verlierern gehören in den ersten Handelsminuten die Werte von 3Com und Xilinx. Beide Unternehmen warnten die Anleger vor enttäuschenden Quartalszahlen. Der Datennetzkonzern 3Com wird im laufenden Quartal statt des erwarteten Verlusts von sieben bis neun Cents pro Aktie ein Defizit von 19 und 23 Cents erwirtschaften. Der Umsatz soll zehn bis zwölf Prozent hinter den Prognosen der Analysten zurück bleiben. Schleppende Auftragseingänge seitens der Telekommunikationsindustrie seien der Grund für die trüben Aussichten.



Xilinx

warnet, dass der Umsatz des laufenden Quartals statt um zehn bis 14 Prozent nur um die Hälfte des erwarteten Prozentsatzes gestiegen sei. Die Aktie verliert an Wert.

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