Nasdaq verbesserte sich
Dow Jones Index verliert mehr als 100 Punkte

Der schwache Verlauf bei den Standardwerten ist auf die Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten für Oktober zurückzuführen, so ein Marktteilnehmer.

vwd NEW YORK. Mit einer sehr schwachen Tendenz präsentierten sich die Standardwerte an Wall Street am Freitagmittag (Ortszeit). Bis gegen 12.51 Uhr Ortszeit reduzierte sich der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) um 0,9 % bzw. 103,14 Punkte auf 10 777,37. Dagegen behauptete sich der technologielastige Nasdaq-Index im Plus und verbesserte sich um 0,1 % bzw. 2,85 Stellen auf 3 431,87. Der breiter gefasste S&P-500-Index gab um 0,3 % bzw. 4,86 Zähler auf 1 423,46 nach. Bislang wurden an der NYSE 511 Mill. Aktien gehandelt, wobei 1 386 Kursverlierer 1 174-gewinnern gegenüberstehen.

Der schwache Verlauf bei den Standardwerten ist auf die Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten für Oktober um 14.30 Uhr MEZ zurückzuführen, so ein Marktteilnehmer. Die Daten verstärkten zwar die Chancen eines Soft-Landing der US-Wirtschaft, doch gleichzeitig ließen sie keine Rückschlüsse auf die weitere Zinspolitik der Federal Reserve zu, hieß es. Die Arbeitslosenquote war im Oktober auf 3,9 % leicht zurückgegangen. Analysten hatten eine Quote von 4,0 % erwartet. Dagegen lag das Plus bei den Stundenlöhnen mit 0,4 % auf 13,89 $ leicht über den Erwartungen von 0,3 %.

Für die leichten Aufschläge bei den Technologiewerten werden die Quartalszahlen von einzelnen Unternehmen verantwortlich gemacht, so ein Teilnehmer. Zu den Tagesgewinnern gehörten Qualcomm , die um 9,13 $ auf 72 zulegen. Das Unternehmen hatte mit seinen Quartalszahlen die Erwartungen der Analysten knapp übertroffen. Dagegen zeigen sich die Aktien von Cisco Systems mit einem Abschlag von 0,13 $ auf 55,59. Die Investoren seien sich über die Wachstumsaussichten des US-Netzwerkausrüsters nicht einig, hieß es zur Begründung. Die Vorhersage von Cisco-Chief Executive John Chambers, in einer gesunden Umgebung sei ein Umsatzwachstum von 30 bis 50 % möglich, die er seit zwei Jahren alle drei Monate wiederholte, wurde bisher von Analysten als zu konservativ eingeschätzt.

Bei den Blue Chips gaben J.P. Morgan 2,25 $ auf 162,75 nach, IBM fielen um 1,75 $ auf 100,19, und Merck verzeichneten einen Abschlag von 2,19 $ auf 86,94.



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