Nationale Zertifikate betroffen
Ericsson plant Teilrückzug von mehreren Börsenplätzen

Der schwedische Mobilfunkausrüster Ericsson plant auf der Suche nach Sparmöglichkeiten einen teilweisen Rückzug von den Börsenplätzen in Deutschland, der Schweiz und Frankreich.

HB DÜSSELDORF. Die sehr niedrigen Umsätze mit den nationalen Zertifikaten in diesen drei Ländern rechtfertigten nicht die damit verbundenen Kosten, teilte die deutsche Tochter, die Ericsson GmbH, am Dienstag in Düsseldorf mit.

In Deutschland sei dementsprechend nur das deutsche Zertifikat mit der Wertpapierkennnummer (WKN) 860031 vom Delisting betroffen. Die am häufigsten gehandelte schwedische Ericsson-Aktie mit der WKN 850001 bleibe an den deutschen Börsen handelbar. Dies gelte auch für das in Deutschland gehandelte amerikanische Zertifikat mit der WKN 868445.

Der größte Teil der Ericsson-Aktionäre in Deutschland besitzt den Angaben zufolge das schwedische Wertpapier und sei nicht betroffen. Der genaue Zeitpunkt für den Teilrückzug von der Börse stehe noch nicht fest. Besitzer der betroffenen nationalen Zertifikate könnten ihre Aktien nach dem Delisting über London oder Stockholm verkaufen. Sie würden rechtzeitig vor der Umstellung von der Bank informiert.

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