Nationalitätenwechsel IOC ermöglicht Olympia-Start von El-Masri

Das IOC bestätigte am Samstag offiziell den Staatenwechsel des ehemaligen Syrers Rafed El-Masri und ermöglichte dem Berliner Schwimmer damit den Start in Peking.
Erhielt die Freigabe für den Start in der deutschen Mannschaft: Der geborene Syrier Rafed El-Masri. Foto: Archiv

Erhielt die Freigabe für den Start in der deutschen Mannschaft: Der geborene Syrier Rafed El-Masri. Foto: Archiv

Dem Olympiastart des Berliner Schwimmers Rafed El-Masri steht endgültig nichts mehr im Wege. Die letzte Hürde räumte am Samstag das Internationale Olympische Komitee (IOC) endgültig aus dem Weg.

Die Exekutive bestätigte den Nationalitätenwechsel des Sohnes syrischer Einwanderer. Zuvor hatten bereits der Schwimm-Weltverband Fina sowie das Nationale Olympische Komitee Syriens El-Masri die Freigabe für einen Start in der deutschen Mannschaft erteilt.

Der Deutsche Olympische Sportbund Dosb nominierte den Freistilspezialisten daraufhin für die Sommerspiele in Peking. 2004 hatte El Masri noch für das Heimatland seiner Eltern an den Spielen teilgenommen. Auch bei den Weltmeisterschaften 2005 und 2007 startete er für Syrien.

© SID

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