Nationalspieler droht Sperre
Schweizer Frei soll auch gespuckt haben

Der Italiener Totti war offenbar nicht der einzige Spucker bei der laufenden Fußball-EM. Die Uefa hat auch gegen den Schweizer Nationalspieler Frei Untersuchungen wegen angeblichen Spuckens beim Spiel gegen England eingeleitet.

HB BERLIN. Nach der Spuckattacke des Italieners Francesco Totti soll sich nun auch ein Schweizer Nationalspieler grob unsportlich verhalten haben. Der eidgenössische Fußball-Nationalspieler Alexander Frei muss bei der Fußball-EM in Portugal wegen einer angeblichen «Lama»-Attacke eine Sperre fürchten.

Die Europäische Fußball-Union (Uefa) hat zwei Tage nach der Drei-Spiele-Sperre gegen den Italiener Francesco Totti wegen Spuckens eine Untersuchung gegen den Stürmer von Stade Rennes auf Grund der TV-Bilder vom 0:3 der Schweizer am vergangenen Donnerstag gegen England eingeleitet.

Die Aufzeichnung zeigt, wie der Angreifer an seinem Gegenspieler Steven Gerrard vorbeigeht und dem Briten anscheinend in den Nacken spuckt. Gerrard drehte sich daraufhin verwundert um und wischte sich mit der Hand über den hinteren Halsbereich. Die Uefa wollte vor Einleitung eines Disziplinar-Verfahrens gegen Frei die beteiligten Seiten anhören. Der Schweizer Pressesprecher Pierre Benoit wies den Verdacht gegen den 24-Jährigen zurück: «Die Bilder beweisen gar nichts.» Der englische Verband, der offenbar nicht Auslöser der Uefa-Ermittlungen ist, lehnte einen Kommentar ab.

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