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Nationalteams starten WM-Vorbereitung

Mit Trainer-Premieren und dem Start in die Qualifikation beginnt in Europa die Vorbereitung auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2006. Insgesamt stehen 25 Länderspiele auf dem Spielplan, darunter auch die ersten vier WM-Qualifikationspartien in den Europa-Gruppen eins und drei.

dpa HAMBURG. Mit Trainer-Premieren und dem Start in die Qualifikation beginnt in Europa die Vorbereitung auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2006. Insgesamt stehen 25 Länderspiele auf dem Spielplan, darunter auch die ersten vier WM-Qualifikationspartien in den Europa-Gruppen eins und drei.

Zum Auftakt der Hatz der 51 Mannschaften auf die 13 europäischen WM- Startplätze sind die Spiele Mazedonien gegen Armenien, Rumänien gegen Finnland, Slowakei gegen Luxemburg und Lichtenstein gegen Finnland terminiert.

Neben der Amerika- und Karibik-Zone sind die Europäer die letzten, die erst jetzt mit den Vorausscheidungsspielen beginnen. Die Favoriten aus Frankreich, England und den Niederlanden greifen erst Anfang September ins Geschehen ein. WM-Gastgeber Deutschland ist für die Endrunde als einziges Land automatisch gesetzt. Selbst Brasilien muss als Weltmeister in der Südamerika-Gruppe durch die Qualifikation.

Doch weniger der Qualifikations-Auftakt steht im Fokus, vielmehr sind es die Debüts von Fußball-Prominenten an der Seitenlinie. Weltmeister Jürgen Klinsmann sitzt beim Spiel der DFB - Auswahl in Wien gegen Österreich erstmals auf der Bank, Hristo Stoitschkow will mit Bulgarien in Irland die EM-Pleite vergessen machen und der frühere Weltklassestürmer Marco van Basten gibt bei der Begegnung der Niederlande in Schweden seinen Einstand. "Das wichtigste ist, dass die Mannschaft so spielt, wie ich es will. Dann erst schauen wir auf das Ergebnis", kündigte der neue Bondscoach an.

Bei Frankreich feiert zwar Coach Raymond Domenech sein Debüt, doch das ist nach dem Rücktritts von Zinedine Zidane in den Hintergrund gerückt. Für die "Equipe Tricolore" beginnt gegen Bosnien-Herzegowina ohne den dreifachen Weltfußballer des Jahres eine neue Ära.

In Italien hat der Ex-Trainer des Rekordmeisters Juventus Turin, Marcello Lippi, das Kommando übernommen. Er begeht sein Nationalelf-Debüt in Island. Diese Begegnung bezeichnete Lippi, der ohne den Verletzten Francesco Totti auskommen muss und Alessandro Del Piero nicht berücksichtigte, als Generalprobe für das Qualifikationsspiel am 4. September gegen Norwegen.

Ähnlich äußerte sich auch Englands Trainer Sven-Göran Eriksson, der durch einen Sieg mit seinem Team in Newcastle gegen die Ukraine wieder für sportliche Schlagzeilen sorgen möchte. "Wir haben nächsten Monat die Qualifikationsspiele gegen Österreich und Polen. Das Spiel gegen die Ukraine ist die ideale Vorbereitung", sagte Eriksson, um dessen Posten es wegen der Affäre mit einer Verbandssekretärin sogar eine Sondersitzung beim englischen Fußball-Verband gegeben hatte. Bei seinen Kickern ist das angeblich kein Thema. "Wir haben uns hier getroffen um Fußball zu spielen. Und nur darauf wollen wir uns konzentrieren", sagte David Beckham.

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