Nato begrüßt Milosevic-Sturz
Nato-Soldaten bleiben im Kosowo und in Bosnien

afp BIRMINGHAM. Nato-Generalsekretär George Robertson hat den Sturz des früheren jugoslawischen Präsidenten Slobodan Milosevic begrüßt. Die internationale Gemeinschaft rief Robertson beim informellen Treffen der Nato-Verteidigungsminister im englischen Birmingham am Dienstag auf, alles zu tun, damit sich Jugoslawien zu einem echten Partner der euro-atlantischen Gemeinschaft entwickele. In der Zwischenzeit werde die Verteidigungsallianz mit ihren Friedenstruppen im Kosovo und in Bosnien weiterhin für Sicherheit und Stabilität sorgen. Noch sei es zu früh vorauszusagen, welche Folgen die Umwälzungen in Jugoslawien haben werden.

Die Situation in Jugoslawien nach dem Sturz von Milosevic steht im Mittelpunkt des informellen Treffens in Birmingham. Die Nato hat in Bosnien und dem Kosovo insgesamt 66 000 Soldaten stationiert.

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