Naturschützer wollen Seehund retten: Schottische Angler jagen Seehund von Loch Lomond

Naturschützer wollen Seehund retten
Schottische Angler jagen Seehund von Loch Lomond

In Schottland wird ausnahmsweise einmal nicht das Ungeheuer vom Loch Ness gejagt, sondern der Seehund von Loch Lomond. Wie die Zeitung "The Scotsman" am Mittwoch berichtete, hat sich das Tier namens André zu einer Touristen-Attraktion entwickelt, seit es vor etwa einem Jahr in den durch enge Zuflüsse mit dem Meer verbundenen See gelangt war.

HB/dpa EDINBURGH/LONDON. Doch auf dem Weg zurück in ihren angestammten Lebensraum hat die Robbe nun ausgerechnet in den Fanggründen eines Anglervereins in einem Fluss eine längere Zwischenstation eingelegt. Bevor sie noch mehr Fische frisst, wollen die Angler dem Treiben der Robbe ein Ende setzen.

Viele andere Schotten wollen eben das verhindern: Sie versuchen, André zu fangen, bevor das den Anglern gelingt. An der Aktion beteiligen sich unter anderem der schottische Tierschutzbund, der Zoo von Edinburgh und mehrere Tauch- und Naturschutz- Organisationen. Der Leiter dieses Bündnisses, Gareth Norman, sprach von der "größten koordinierten Rettungsaktion für einen Seehund" in der britischen Geschichte. Mit frischem Hering wollen die Retter das Tier auf ein verankertes Floss locken und dann schnell ein Netz darüber werfen. Bisher allerdings haben sie keinen Erfolg damit gehabt.

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