Navigationssystem bereitet Schwierigkeiten
Elektronik-Probleme bremsen Phaeton-Produktion

Volkswagen hält an den Produktionszielen für sein neues Oberklassemodell "Phaeton" fest, räumt zugleich aber Anlaufschwierigkeiten ein.

Reuters/dpa WOLFSBURG. Ein Sprecher bestätigte, dass in der eigens für das neue Modell in Dresden gebauten "Gläsernen Manufaktur" zurzeit nur 18 bis 20 statt der vorgesehenen 25 bis 30 Autos täglich vom Band rollen. Zum Verkaufstart in Deutschland Ende Mai seien statt der geplanten 600 Autos nur 250 fertig gewesen. Inzwischen sei man aber dabei, den Produktionsrückstand aufzuholen.

Zu den Anlaufschwierigkeiten zählten offenbar Probleme mit der Elektronik und der Wärmeabschirmung des Kofferraums gegen das Auspuffrohr. Journalisten hatten nach Probefahrten im Mai von Problemen mit dem Navigationssystem und einer Überhitzung des Kofferraums berichtet.

Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa mussten Ingenieure von VW und des Lieferanten Siemens-VDO in der Software unter anderem von der Navigations- und Steuerungsanlage noch kleinere Fehler beheben. Die Produktion habe nicht so schnell hochgefahren werden können, wie ursprünglich geplant, sagte der Sprecher weiter. Hier sei man bei der Planung offenbar etwas zu optimistisch gewesen. Der Wolfsburger Autokonzern bestätigte damit weitgehend einen Bericht des "Handelsblatt".

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