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Schöne bunte Welten haben sich die Mobilfunker für den neuen Übertragungsstandard UMTS erdacht. Doch die teuren Lizenzen haben ihnen tiefe Löcher ins Budget gerissen - kommunikationsfreudige Kunden sollen diese stopfen.

So können Handy-Besitzer künftig auf ihrem Mini-Monitor auch Fernsehen gucken und Radio hören. Und dafür kräftig an den Mobilfunkbetreiber zahlen.

Doch nicht nur die wollen absahnen: Auch ARD und ZDF versuchen, mit dem mobilen Geschäft Kasse zu machen und so ihre Defizite auszugleichen. Im Gespräch ist eine Rundfunkgebühr für UMTS-Nutzer, die sonst noch nicht bei der Gebühreneinzugszentrale GEZ gemeldet sind: Auf das Handy würden dann monatlich 16,50 Euro für die Öffentlich-Rechtlichen entfallen.

Der clevere Handy-Plan soll demnächst der Gebührenkommission der Bundesländer vorgelegt werden. Denn Ende 2004 läuft das Abkommen aus, wonach ARD und ZDF auf Gebühren für PC und ähnliche Geräte freiwillig verzichten. Handy-Telefonierer müssten dann tief in die Tasche langen. Ob die UMTS-Handys so am Ende zum teuren Ladenhüter werden?

Petra Schäfer ist Redakteurin des Handelsblatts.

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