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Ab 2004 wird alles gut

Olympische Spiele, Fußball-Europameisterschaften und die US-Präsidentenwahlen sollen es im Jahr 2004 richten. Die Werbeetats sollen der Branche wieder glorreiche Zeiten bescheren.

Einer der Großen der Werbebranche macht Mut: Sir Martin Sorrell, Chef des drittgrößten Werbekonzerns WPP, wagt es, schon vom kommendem Jahr an eine "glorreiche" Entwicklung auf den Kommunikationsmärkten vorauszusagen. In seinem druckfrischen Jahresbericht aus London rechnet Sorrell für 2004 mit einem Wachstum der weltweiten Werbeausgaben um 7,2 %, nachdem 2001 die Werbemärkte eingebrochen waren. Besonders das werbefinanzierte Fernsehen werde davon profitieren, meint der ansonsten eher nüchterne Brite, der sich in den vergangenen Jahren mit Agenturen wie Ogilvy & Mather ein börsennotiertes Werbeimperium errichtet hat.

Seine Begründung klingt einleuchtend: Olympische Spiele, Fußball-Europameisterschaften und die US-Präsidentenwahlen werden wesentlich höhere Kommunikationsausgaben mit sich bringen. Der Clou an Sorrells Prognose: Bis 2006 soll der Werbemarkt wieder genau so boomen wie Ende der neunziger Jahre. Mit den heiteren Aussichten steht Sorrell allerdings nahezu allein. Maurice Lévy, Chef des Werbekonzerns Publicis Groupe, wollte sich unlängst nicht so präzise zum weltweiten Werbemarkt äußern. Brauchen die Anleger des WPP-Konzerns am Ende nur ein bisschen Aufmunterung?

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