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Ab in den Dschungel

Das Tandem ist unschlagbar. Deutschlands größter Sender RTL und Europas größte Zeitung "Bild" arbeiten Hand in Hand, und es funktioniert auf wunderbare Weise.

HB DÜSSELDORF. Die geschmacklos-absurde Dschungelshow "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" mit verbrauchten Stars wie dem gealterten Schnulzenkönig Costa Cordalis oder der niederbayerischen Nervensäge Daniel Küblböck lockt Millionen vor den Bildschirm und zum Zeitungskiosk. Was bereits bei der Musiktalentshow "Deutschland sucht den Superstar" klappte, scheint sich zu wiederholen. Fast acht Millionen Zuschauer sehen den TV-Zirkus aus Australien. Die Quote liegt bei über 40 Prozent in der Zielgruppe.

In Zeiten, in denen "Deutschland sucht den Superstar" durchhängt, kommt die Dschungelshow gerade zum richtigen Zeitpunkt. Im preiswert produzierten TV-Outback geht es auch diese Woche munter weiter. Mit Würde oder ohne Würde - Hauptsache die Kasse bei RTL stimmt. Und die nächste Dschungel-Staffel kommt ganz bestimmt. Danke RTL, danke "Bild".

Hans-Peter Siebenhaar ist Handelsblatt-Korrespondent in Wien und ist Autor der Kolumne „Medienkommissar“.
Hans-Peter Siebenhaar
Handelsblatt / Korrespondent für Österreich und Südosteuropa
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