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Auf die Probe stellen

Die Beziehung zwischen dem Mobilfunker Vodafone und seinem US-Partner Verizon Communications hat einige Bewährungsproben ausgehalten. Jetzt steht die nächste an.

Die Beziehung zwischen dem Mobilfunker Vodafone und seinem US-Partner Verizon Communications hat einige Bewährungsproben ausgehalten. Jetzt steht die nächste an: Bis 9. August läuft eine Option zwischen den Unternehmen. Demnach muss Verizon Communications Teile der Gemeinschaftsfirma Verizon Wireless kaufen, wenn Vodafone sie loswerden will.

Vodafone hat noch nie einen Hehl daraus gemacht, dass es eigentlich die Mehrheit an Verizon Wireless besitzen will und daher den bisherigen Anteil von 44,4 Prozent aufstocken will. Aber auch die Verizon Communications will den Mobilfunkbetreiber komplett besitzen - um Schwächen im eigenen Festnetzgeschäft auszugleichen. Vodafone könnte also gutes Geld machen, wenn es seinen Anteil verkauft. Aber damit würde sich der Konzern aus dem US-Markt verabschieden, denn dort steht derzeit kein anderer Mobilfunker zum Verkauf. Und eigentlich kann es sich Vodafone mit seinem globalen Anspruch gar nicht leisten, in der größten Volkswirtschaft der Welt nicht präsent zu sein.

Im Prinzip gibt es daher nur einen Ausweg: Vodafone müsste Verizon Communications übernehmen. So einen großen Schritt, wird der Konzern wohl noch nicht wagen. Spricht also einiges dafür, die Partnerschaft noch weiter am Leben zu erhalten und in einigen Jahren zuzuschlagen - wenn Verizons Festnetzgeschäft weiter schwächelt und damit das Unternehmen an Wert verliert.

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