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Aus PSA wird Vivento

Neuer Name, neues Glück? Das muss sich jetzt zeigen bei der Personalservice-Agentur (PSA) der Deutschen Telekom. Ab sofort heißt sie Vivento.

Die Agentur soll einen Großteil der überzähligen Telekom-Mitarbeiter - und davon gibt es insgesamt etwa 40 000 - weiterbilden und in neue Jobs vermitteln. Bisher hatte die Telekom kein glückliches Händchen mit ihrer PSA. Unprofessionelle Arbeit bescheinigten die Betroffenen, die in der PSA gelandet sind, ihren Betreuern. Die Vermittlungsquote ist auch bisher hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

Im Sommer tauschte die Telekom daher die Führungsspitze der PSA aus und überarbeitete das Konzept. Künftig will sie beispielsweise mehr mit externen Personaldienstleistern zusammenarbeiten. Das sei der Einstieg in den Ausstieg und ein Eingeständnis, dass die Telekom mit der Personalvermittlung überfordert sei, vermuten einige im Konzern.

Wie man es dreht und wendet, eines ist eigentlich von vornherein klar gewesen: Die PSA soll keine Dauereinrichtung sein. Die Idee ist aus der Not geboren, da das Unternehmen sonst kaum Möglichkeiten sah, Stellen zu streichen. Betriebsbedingte Kündigungen schließt eine Tarifvereinbarung bis Ende 2004 aus. Danach hat die Telekom mehr Freiheiten in Sachen Stellenabbau. Dann könnte sie möglicherweise auch Vivento abschaffen. Davon abgesehen: Wäre die PSA als Dauereinrichtung geplant, hätte man sie ja T-Vivento nennen müssen.

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