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Ballast abwerfen

Die österreichische Mobilfunkgesellschaft One bricht mit einer Tradition: Das Unternehmen gliedert den Betrieb seines Netzes aus. Wie One gestern ankündigte, wird der Telekomnetzausrüster Alcatel dies übernehmen.

Schon seit ein paar Jahren versuchen Berater, Mobilfunkunternehmen diese Idee schmackhaft zu machen. Sie propagieren den schlanken Mobilfunker, der sich auf Marketing und Vertrieb konzentriert und alle anderen Aufgaben abgibt. Die Vorteile für die Mobilfunkbetreiber liegen auf der Hand: Sie können so ihre Kosten senken - ein gutes Argument in diesem Zeiten, in denen die Branche jeden Euro zwei Mal umdreht.

Dennoch haben bisher nur wenige Unternehmen an dem Schlankheitsmodell Gefallen gefunden. Zu den Ausnahmen zählt die britische MMO2, die den Netzbetrieb ihrer Tochter in die Niederlande auslagerte.

Inzwischen hat der Konzern diese Beteiligung verkauft. Vor allem ehemalige Staatsunternehmen wie die Deutsche Telekom und France Télécom tun sich schwer, mit Traditionen zu brechen und den Netzbetrieb auszulagern - eine schlechte Nachricht für alle Telekomnetzausrüster, die verzweifelt neue Umsatzquellen suchen und sich als Dienstleister für Netzbetrieb und Wartung anbieten.

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