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Bei Kirch wird weiter gezittert

Auch wenn die Käufersuche für die insolvente Kirch Media noch auf Hochtouren läuft: Für viele Mitarbeiter des Film- und Sportrechte-Händlers hat der Abspann jetzt schon begonnen.

82 von 544 Beschäftigten müssen zum Jahresende gehen, teilten die Sanierer von Leo Kirchs Kerngeschäft gestern mit. Nächstes Jahr sollen nochmals 69 Leute ihre Schreibtische räumen. Kein Wunder, dass die Stimmung in den Reihen der Kirch-Beschäftigten seit Wochen am Tiefpunkt ist. Denn auch die Mitarbeiter, denen jetzt noch nicht gekündigt wird, können sich nicht sicher fühlen. Solange völlig unklar ist, wer das angeschlagene Unternehmen übernimmt und ob die Medienfirma zerschlagen wird, muss jeder zittern. Ende des Monats soll feststehen, wer bei Kirch Media einsteigt. Dann wird sich zeigen, ob nicht noch viel mehr Kirch-Mitarbeiter als jetzt geplant gehen müssen.

Joachim Hofer
Joachim Hofer
Handelsblatt / Korrespondent München
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