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Berry macht produktiv

Eigentlich haben sie das gar nicht nötig: Manager des kanadischen Unternehmens Research In Motion (Rim) haben eine Studie in Auftrag gegeben, die den Verkaufserfolg ihres mobilen Taschencomputers der besonderen Art wohl noch weiter anheizen soll.

Die Studie kommt zu dem Ergebnis: Der Blackberry - so nennt Rim seine Mischung aus Handy und E-Mail- Maschine - macht den Nutzer wesentlich produktiver, um etwa 30 Prozent. Er gewinnt dadurch pro Jahr mehr als 100 Stunden zusätzliche Freizeit. Und für einen Arbeitgeber zahlt es sich in weniger als einem Monat aus, wenn er seinen Mitarbeitern Blackberries zur Verfügung stellt. Damit können die Nutzer auch unterwegs ihre elektronische Post, die an die Firmenadresse geschickt wird, ohne Zeitverzögerung und komplizierte Voreinstellungen lesen und beantworten.

Angesichts des Auftraggebers ist das Studienergebnis nicht überraschend. Und bezieht man mit ein, was US-Freizeitforscher und Psychologen über die Blackberry - Wirkung berichten, ist die Untersuchung erst recht wenig überzeugend: Demnach verstärkt das Gerät die Arbeitssucht, schließlich kann man damit überall und ständig Firmen-E-Mails empfangen und beantworten. Unter den Workaholics finden sich sich daher wohl besonders viele Blackberry - Kunden - von mehr Freizeit ist bei denen keine Spur.

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