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Chips unter der Haut

Haben Sie Angst, ihre Kreditkarte zu verlieren und so ein Betrugsopfer zu werden? Dann sollten Sie sich einen Kreditkartenchip unter die Haut pflanzen lassen.

Das jedenfalls empfiehlt das US-Unternehmen Applied Digital Solutions. Die Elektronikfirma aus Florida hat einen Funk-Chip vorgestellt, den sich Menschen unter ihre Haut einpflanzen lassen sollen. Für den Chip namens "Veripay" sucht ADS nun nach Partnern in der Finanzwelt, die die Technik für Zahlungsvorgänge einsetzen wollen.

Genau das sind die Anwendungsansätze, gegen die Verbraucherschützer zu Recht Sturm laufen. Mit seinen Plänen schadet ADS der durchaus positiven Entwicklung neuer Funk-Etiketten, die in den nächsten Jahren die Strichcodes in der Lieferkettenlogistik ersetzen sollen.

Unter der Haut von Menschen haben Funketiketten jedoch nichts zu suchen. Eine Ausnahme können höchstens komplizierte Fälle in der Medizin sein, bei denen chronisch kranken Menschen durch solche Chip-Informationen die Behandlung vereinfacht und der Alltag verbessert werden kann.

Funk-Chips in Verbindung mit dem gläsernen Menschen sind schlicht und einfach abzulehnen. Ihre Aufgabe ist es, Logistik zu verbessern - in Bibliotheken, der Fertigungsteuerung oder in der Organisation von Regalsystemen.

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