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Cleverer Spätzünder

Es gibt sie noch, die Zögerer und Zauderer in Sachen UMTS. Einige Telekom-Unternehmen wollen noch dieses Jahr loslegen, andere erst im kommenden Jahr.

Landauf, landab werden zwar derzeit die Mobilfunknetze der neuen Generation eingeschaltet, von weltweit 10 Millionen UMTS-Nutzern ist die Rede und nicht mehr von technischen Problemen, aber einige Mobilfunkbetreiber bleiben immer noch abwartend: So erwägt MMO2, den Start der neuen Technik in Großbritannien auf 2005 zu verschieben. Fehlende Vereinbarkeit von Netzen verschiedener Hersteller lasse MMO2 zögern, berichtete gestern eine Nachrichtenagentur.

Gleichzeitig bekräftigte der Konkurrent Orange, man halte am UMTS-Start in diesem Jahr fest. Von Verschiebung und technischen Problemen keine Rede. Was stimmt denn nun? Beide Unternehmen haben Recht. Es macht Sinn, jetzt schon mit der neuen Technik loszulegen, denn kein Anbieter kommt um eine Experimentierphase herum - egal, wann er sein Netz einschaltet. Es ist aber auch nachvollziehbar, wenn MMO2 auf Zeit spielt. Denn ohnehin kann das Unternehmen mit seinem größeren Konkurrenten Vodafone, einem der UMTS-Pioniere in Europa, nicht mithalten und im Weihnachtsgeschäft eine ähnliche große Auswahl an UMTS-Geräten anbieten. Daher kann MMO2 den Start der neuen Technik auch gleich verschieben und möglicherweise später punkten, wenn nach und nach die Gerätepreise sinken und die Qualität steigt.

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