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Computer für Patrioten

Na also, es geht doch: Wer will, muss auch beim Computerkauf nicht auf Qualität "Made in Germany" verzichten. Fujitsu Siemens Computers bringt jetzt bereits zum zweiten Mal seinen so genannten "Deutschland PC" in die Läden.

Das Gerät habe besonders viele Komponenten aus einheimischer Fertigung, wirbt das Gemeinschaftsunternehmen des japanischen Fujitsu-Konzerns und der Siemens AG. So kommt die Hauptplatine aus dem eigenen Werk in Augsburg, der Prozessor von AMD aus Dresden und der Arbeitsspeicher stammt aus der Infineon-Fabrik, die ebenfalls in Dresden produziert. Gefertigt und geprüft wird die Maschine im Fujitsu-Siemens-Werk in Sömmerda.

Zugegeben: Viele wichtige Bauteile kommen aus Asien, weil sie hier zu Lande gar nicht mehr hergestellt werden. Doch der "Deutschland PC" zeigt, dass es in Deutschland noch eine konkurrenzfähige PC-Industrie gibt. Fujitsu-Siemens ist sich allerdings offenbar nicht so ganz sicher, ob "Made in Germany" als Kaufanreiz alleine ausreicht. Deshalb legen die Münchener jedem Kunden gleich noch einen Übernachtungsgutschein für ein Hotel dazu.

Joachim Hofer
Joachim Hofer
Handelsblatt / Korrespondent München
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