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Countdown läuft

Einen letzten Versuch soll es noch geben: Innerhalb der nächsten zwei Monate soll sich die britische Mobilfunktochter von Hutchison Whampoa entscheiden, ob sie den mobilen Internetdienst nach japanischem Vorbild, I-Mode, in Großbritannien einführt.

Diese Frist setzte jetzt der japanische Mobilfunkkonzern NTT Docomo. Das Unternehmen hat I-Mode erfunden und ist zugleich mit 20 Prozent an der britischen Hutchison- Tochter beteiligt. Sollte sich das Unternehmen gegen I-Mode entscheiden, will NTT Docomo sich einen anderen Partner in Großbritannien suchen - möglicherweise MMO2, heißt es in der Branche.

Die Beteiligung an der britischen Hutchison-Tochter hatten sich die Japaner ursprünglich anders vorgestellt: Über den Kauf von Anteilen an anderen Unternehmen wollten sie mit I-Mode expandieren und so ihrem Wachstum nachhelfen, das in ihrer Heimat langsam an seine Grenzen stößt. Hutchison zeigt sich aber nicht sonderlich kooperativ. Für NTT Docomo ist das zwar ärgerlich, schließlich haben sie für ihre Anteile an dem Unternehmen mehr als eine Milliarde Pfund auf den Tisch gelegt. Doch ohnehin wäre den Japanern mit einem anderen Partner in Großbritannien besser gedient, denn die Hutchison-Tochter hat bisher nur etwa 360 000 Nutzer - eine recht magere Kundenbasis

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