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Coupons statt Spam

Im Kampf gegen unerwünschte Werbemails hat sich jüngst der Bundesgerichtshof auf die Seite der Verbraucher gestellt. Die Richter haben entschieden, dass der Versand von Werbemails ohne Zustimmung des Empfängers gegen die guten Sitten verstößt und damit wettbewerbswidrig ist.

Im Kampf gegen unerwünschte Werbemails hat sich jüngst der Bundesgerichtshof auf die Seite der Verbraucher gestellt. Die Richter haben entschieden, dass der Versand von Werbemails ohne Zustimmung des Empfängers gegen die guten Sitten verstößt und damit wettbewerbswidrig ist. Seriöse Unternehmen bedienen sich des Werbemittels Spam-Mail sowieso nicht. Sie setzen auf "Permission Based Marketing". Hier willigt der Kunde explizit ein, Informationen zu bestimmten Produkten und Dienstleistungen zugesandt zu bekommen. Punktgenaue Informationen für eine exakt definierte Zielgruppe - eine Domäne des Internet-Marketings.

Um einzelne Angebote so gezielt zu positionieren, setzen die Unternehmen auch im Internet vermehrt auf traditionelle Anreize wie Coupon-Aktionen. Der Markt wächst: Studien sagen voraus, dass sich die Gesamtzahl der eingesetzten Coupons bis 2007 mehr als verdoppeln wird. Anstatt diese unaufgefordert an potenzielle Kunden zu versenden, werden die Coupons im Internet zum Ausdruck angeboten. Das hat Vorteile für beide Seiten. Der Schnäppchenjäger kann gezielt nach Rabatten für seine Produkte suchen und der Anbieter spart die Ausgaben für klassische Coupon-Kampagnen mit ihren hohen Streuverlusten. Er lenkt die Kunden auf seine Internet-Seiten und bindet sie stärker an sich. Beide Seiten profitieren also von dieser intelligenten Alternative zu unkoordinierten Massenmailings.

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