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Das Netzwerk für die Ich-AG

Nach der Enttäuschung über UMTS setzen IT- und Telekom-Unternehmen jetzt große Hoffnungen in die lokalen Funknetze - sogenannte Wireless Local Area Networks (WLAN).

Wer ein WLAN-fähiges Endgerät besitzt, zum Beispiel ein Notebook mit einer entsprechenden Steckkarte, kann mit mehr als zehnfacher UMTS-Geschwindigkeit im Internet surfen, Mails bear­bei­ten oder sich ins Firmennetz einloggen.

Zahlreiche Anbieter sind im Moment dabei, in der Nähe sogenannter "hotspots" in Flughäfen und Bahnhöfen, in Cafés und auf öffentlichen Plätzen Zugangsmöglichkeiten einzurichten. In Wiesbaden ist sogar schon der "wlansinn" ausgebrochen: Dort will ein Konsortium, an dem auch IBM beteiligt ist, die Stadt flächendeckend zu einer "hotzone" vernetzen. Weitere Städte wie Mainz, Mannheim und Frankfurt sollen Anfang 2003 folgen.

Die WLAN-Businesspläne bauen vor allem auf den Trend zur mobilen Arbeit und zum mobilen Büro. Gerade in der Krise tendieren die Unternehmen zum Outsourcing, zu schlanken und flexiblen Organisationsstrukturen. Mobile Arbeiter sparen Mietkosten und sind zudem besser beim Kunden einsetzbar. Mobile Arbeit ist aber auch für die Mitarbeiter attraktiv, weil sich berufliche und private Interessen, etwa die Kinderbetreuung, besser vereinbaren lassen. WLAN ist das Netzwerk für den modernen Wissensarbeiter, der seine Leistung flexibel auf Projektbasis anbietet und sich selbst aktiv vermarktet - die Ich-AG.

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