Navigator
Der Weg ist das Ziel

Navigationssysteme sind gefragt. Für wen ein fester Einbau im Auto noch zu teuer ist, der findet mit einem preiswerteren PDA, einem mobilen GPS-Empfänger und der entsprechenden Software den rechten Weg.

Wenn es meistens auch sehr schwer fällt, seine Ziele im Leben zu formulieren, noch strapaziöser sie dann auch zu erreichen, so bietet wenigstens die Technik brauchbare Hilfen, um eine bestimmte Lokalität geradewegs anzusteuern. Die Rede ist von Navigationssystemen. Die meisten kennen diese Systeme nur als teure Zusatzausstattung in den Autos. Aber immer mehr Menschen wollen die Kosten - wegen des Komforts und der Sicherheit - dafür in Kauf nehmen. Die Meinungsforscher von TNS Emnid haben 685 Pkw-Fahrer befragt: Neun Prozent von ihnen planen für den nächsten Autokauf definitiv ein Navi-System, weitere 16 Prozent werden es "wahrscheinlich" tun.

Aber wahrscheinlich werden künftig sich noch wesentlich mehr Menschen von Navigationssystemen leiten lassen. Denn es tut sich was an der (Preis-) Front der elektronischen Pfadfinder. Nicht nur, dass die Geräte fürs Automobil Euro für Euro preiswerter werden, inzwischen gibt es auch Lösungen von einer ganz anderen Seite. Die kleinen Palmtops, Organizer oder Personal Digital Assistans (PDA) - wie immer sie sich auch nennen - , also jene kleinen Computer, die kaum größer als ein herkömmlicher Tachenkalender sind und inzwischen über eine Rechenleistung verfügen, die nur zum Staunen Anlass geben kann, preschen vor. Für diese kleinen Bit- und Byte-Künstler gibt es mittlerweile - wirklich leistungsfähige - Programme, die den rechten Weg weisen.

Bislang waren die PDA meist nur zur Verwaltung von Terminen und Adressen geeignet. Hin und wieder konnte man sich auch mit kleinen Spielchen die Zeit beim Warten auf den nächsten Flieger oder Zug damit vertreiben. Doch mittels der immer preiswerteren mobilen GPS-Empfänger (Global Positioning System), die per Kabel - oder noch komfortabler mittels des Kurzfunks Bluetooth - ihre von Satelliten aufgefangenen Koordinaten zum Standort ans PDA übermitteln, werden sie zu einer Anwendung, die so manchen papierverliebten Kalenderbenutzer zur Elektronik umschwenken lässt.

Beim Preisvergleich schneiden die kleinen PDA ebenso besser ab als die fest eingebauten Navigationssysteme im Auto wie bei der Mobilität. Denn auch außerhalb des Autos verliert man damit als Radfahrer oder selbst als Fußgänger nicht die Orientierung. Solange zumindest nicht, wie der Akku reicht.

Autofahrer, Radler oder Fußgänger müssen sich mit den Navigationssystemen jetzt nur noch auf neue Wege wagen. Ansonsten wäre es nämlich nur ein Spielchen mit der Technik und der Weg das Ziel.

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