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Die Systems unter Druck

Gratulation an die Messe München: Im Gegensatz zu vielen anderen Orten haben es die Bayern geschafft, dass ihre IT–Messe überlebt hat. Zumindest bis heute. Ob die Systems wirklich eine Zukunft hat, wird sich erst in den nächsten fünf Tagen zeigen.

Gratulation an die Messe München: Im Gegensatz zu vielen anderen Orten haben es die Bayern geschafft, dass ihre IT-Messe überlebt hat. Zumindest bis heute. Ob die Systems wirklich eine Zukunft hat, wird sich erst in den nächsten fünf Tagen zeigen. Bis kommenden Freitag muss die nach der Cebit in Hannover zweitgrößte deutsche IT-Ausstellung beweisen, dass sie wirklich eine Existenzberechtigung hat.

Daran hatte zuletzt vor allem Microsoft Zweifel. Der US-Konzern hat seinen Messeauftritt radikal eingedampft. Die Ausstellungsfläche der Systems ist deshalb deutlich kleiner als noch im vergangenen Jahr, obwohl genau so viele Firmen teilnehmen.

Besonders spannend ist die Frage, ob das Konzept einer regional beschränkten und stark auf den Mittelstand ausgerichteten Messe aufgehen wird. Die Systems-Macher haben sich viel Mühe gemacht und bieten neben einem Mobilfunk-Kongress rund 800 Vorträge an. Zudem karren sie die Besucher zum Discount-Preis aus Osteuropa und Österreich an die Isar.

Keine Frage: Vor allem für die vielen kleineren IT-Anbieter und für den Technologie-Standort München wäre es wichtig, dass die Systems erhalten bleibt. Doch dazu muss das Geschäft stimmen, müssen genügend Besucher kommen. Der Druck auf die Messegesellschaft ist enorm. Abgerechnet wird am Freitag Nachmittag.

Joachim Hofer
Joachim Hofer
Handelsblatt / Korrespondent München
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