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Die Welt im Handyrausch

China hat es in sich: Pro Sekunde gewinnt die Mobilfunkbranche dort zwei neue Kunden hinzu. Setzt man diese Rechnung fort, werden bis zum Jahresende mehr als 320 Millionen Chinesen ein Mobiltelefon besitzen.

China hat es in sich: Pro Sekunde gewinnt die Mobilfunkbranche dort zwei neue Kunden hinzu. Setzt man diese Rechnung fort, werden bis zum Jahresende mehr als 320 Millionen Chinesen ein Mobiltelefon besitzen. Bezieht man nicht nur China, sondern die ganze Welt in diese Rechnung ein, wird die Anzahl der Mobiltelefonierer von derzeit 1,4 Milliarden bis 2007 auf 1,8 Milliarden steigen. Weltweit wird dann jeder Vierte ein Handy besitzen. Das sagen zumindest die Marktforscher der Yankee Group voraus. Auch nach 2007 werde das Wachstum nicht nachlassen, sich aber verschieben: Die höchsten Wachstumsraten sieht Yankee dann in Afrika, nicht mehr in asiatischen Ländern.

Wie passt das zusammen: Mobilfunk, Armut und Entwicklungshilfe? Analysen sehen da keine Widersprüche, schließlich wird Mobilfunktechnik immer billiger - so günstig, dass sich 2008 rund 125 Millionen Afrikaner das einstige Yuppie-Spielzeug wohl werden leisten können. Danach wird es aber langsam eng für die Mobilfunkbetreiber, denn dann gibt es keinen neuen Kontinent mehr, den sie erobern können.

Aber auch dafür haben die Marktforscher eine Lösung: Spätestens dann werde nicht mehr neuen Kunden, sondern neuen mobilen Internetdiensten die Aufgabe zukommen, den Umsatz der Firmen anzukurbeln.

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