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Die Wiesn macht Mut

Der Ölpreis steigt auf Rekordhöhe? Wo ist das Problem? Schließlich kostet die Maß auf dem Münchener Oktoberfest auch jedes Jahr mehr, und die Leute sind trotzdem bester Laune.

Konjunktureintrübung hin oder her, der "Wiesnindikator" deutet jedenfalls darauf hin, dass es in der deutschen Wirtschaft lange nicht so schlecht läuft wie von den Ökonomen derzeit befürchtet. Die zahlreichen Einladungen für das größte Volksfest der Welt, das am 18. September auf der Theresienwiese beginnt, beweisen es: Die Firmen haben auch in diesem Jahr einen Grund zum Feiern und blicken zuversichtlich in die Zukunft. Und das wollen sie ihren Kunden und Mitarbeitern und den Medien zeigen: Selbst Firmen wie der Chiphersteller Infineon, jüngst wegen hoher Abschreibungen wieder tief in die roten Zahlen gerutscht, haben Tische für ihre Gäste gebucht und die Einladungen verschickt.

Manchen Unternehmen gelingt es sogar, auf dem Oktoberfest Geschäft und Vergnügen einträglich zu verbinden. So lädt die Senderkette Pro Sieben Sat 1 Media AG schon eine Woche vor dem offiziellen Fassanstich ins Hofbräu-Zelt ein. Dort zeichnet der hauseigene Sender Sat 1 "Ottis Wiesn Hits" auf. Vermutlich ein lohnendes Geschäft, bei dem auch nach Abzug der Verpflegungskosten noch ein dickes Plus aus der Werbung übrig bleibt.

Joachim Hofer
Joachim Hofer
Handelsblatt / Korrespondent München
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