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Ein Land im Rabattfieber

Couponing ist nicht aufzuhalten: Früher waren die Wertmarken nur im Tante-Emma-Laden üblich, heute begegnet man ihnen überall.

HB DÜSSELDORRF. Coupons werden über Mailings, Zeitungen, Internet, Handy, Beilagen oder Handzettel angeboten. Laut Studien akzeptieren die Kunden die Rabattmarken am besten, wenn sie im Regal oder auf Kassenzetteln zu finden sind oder von Promotionteams verteilt werden. Gerade hat etwa der Konsumgüterriese Procter & Gamble rund 30 Millionen Rabattgutscheine an zwei Millionen Haushalte verschickt. Seit kurzem gibt es Rabattmarken auch aus dem Internet. Loyalty Partner, Betreiber des Bonusprogramms Payback, verknüpft Online- und Offline-Shopping durch Coupons, die aus dem Internet ausgedruckt und beim Einkauf bei Payback-Partnern eingelöst werden können.

Deutschland im Rabattfieber? Anscheinend werden die Coupons heute meistens mit der Gießkanne ausgeschüttet. Das schafft zwar kurzfristig Nachfrage, kostet aber viel Geld. Auf Dauer werden sich die Anbieter das nur leisten können, wenn sie mit den Aktionen Kunden wirklich binden. Dazu müssen sie freilich neben monetären auch serviceorientierte Vorteile und emotionalen Nutzen bieten. Warten wir ab, was sich die Hersteller einfallen lassen. Am Fieber ist schließlich noch niemand gesundet.

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