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Eine gute Nachricht

Die Universal Music Group hat deutliche Preissenkungen für CDs angekündigt. Unter anderem sollen damit "Schwarz-Kopierer" zum Kauf einer CD animiert werden.

Eins ist klar: Je teurer ein Produkt ist, desto größer ist das Bestreben, etwas Entsprechendes zu finden, das den Geldbeutel nicht so sehr strapaziert. Beispiel: Wenn eine Musik-CD derzeit zwischen 16 und 18 Euro kostet, dann ist die Versuchung groß, die Klangwelten einfach schwarz zu kopieren. MP3 und Internet machen es möglich, obwohl auch das Pressen der digitalen Daten auf eine Compact Disc durchaus einige Euro kostet. Die Ersparnis ist aber so groß, dass so mancher Sammler und Audiophile schon mal auf die schöne CD-Hülle und das informierende Booklet verzichtet.

Aufgeschreckt durch eine Studie der Marktforscher von Forrester Research, die das Ende der CD und auch bereits der DVD sehen, weil es nicht mehr lange dauern wird, bis das gesamte Musikrepertoire dieser Welt online zur Verfügung steht - und zwar so, als würde man den heimischen CD- oder DVD-Player anwerfen - , kündigt die Universal Music Group deutliche Preissenkungen an. Demnächst soll - vorerst nur in den USA - der Standardverkaufspreis für eine CD bei 13 Dollar statt bislang zwischen 17 und 19 Dollar liegen. Spürbar günstigere Preise wären für manchen Konsumenten zumindest ein Anreiz, doch wieder etwas mehr Geld für die Vervollständigung seiner heimischen CD-Sammlung auszugeben - für eine kompakte Diskette mit schöner Verpackung und einer kleinen Broschüre. Denn schließlich "hört" das Auge mit.

Wenn die Universal Music Group, eine Tochtergesellschaft von Vivendi Universal, mit bekannten Labels wie Decca, Deutsche Grammophon oder Philips, ab 1. Oktober in den USA deutliche Preisnachlässe gewährt, dann ist damit zu rechnen, dass auch hierzulande die Verkaufspreise deutlich nachgeben werden.

Das wäre endlich mal wieder eine gute Nachricht für den Konsumten.

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