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Ene, mene, meck, und Du bist weg...

Die niederländische Telekomgesellschaft KPN würde gerne den deutschen Mobilfunkanbieter O2 kaufen. Vorausgesetzt, die britische Mutter MMO2 würde ihre deutsche Tochter verkaufen.

Gut möglich, dass es so kommt; vielleicht kommt es aber auch ganz anders. Absichtserklärungen und Gerüchte wird es in den kommenden Monaten im europäischen Mobilfunkmarkt noch mehrere geben. Denn es gibt zu viele Betreiber von Mobilfunknetzen. Peter Kernan, Chefanalyst für den europäischen Telekomsektor der Ratingagentur Standard&Poor?s, rechnet damit, dass europaweit noch 15 Anbieter verschwinden werden.

Statt derzeit 59 Mobilfunknetzbetreiber würde es in Europa dann noch 44 geben. Im internationalen Maßstab wäre das noch immer eine große Zahl. Im gesamtem US-Markt teilen sich - von regionalen Anbietern abgesehen - lediglich sechs nationale Anbieter den Markt. Dagegen konkurrieren in den Niederlanden derzeit fünf Anbieter um wenige Millionen Kunden. Im weit größeren französischen Markt gibt es dagegen nur noch drei Anbieter. Damit dürfte die Konsolidierung dort bereits abgeschlossen sein. In Deutschland, glaubt der S&P-Experte, werden drei Netzbetreiber ein langfristig profitables Geschäft aufbauen können. T-Mobile und Vodafone D2 werden zwei davon sein.

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