NAVIGATOR: Fasten, Beten, Hoffen

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Fasten, Beten, Hoffen

Für das Karnevalsvolk beginnt die Fastenzeit eben erst, für die Medienschaffenden hält die Durststrecke immer noch an - und das wohl noch weit über die Ostertage hinaus.

Die Werbeumsätze, das täglich Brot der Zeitungen, Zeitschriften und TV-Sender, sind auch im Januar mit 1,145 Mrd. Euro weiter geschrumpft. Die Marktforschungsfirma AC Nielsen meldet für den vorigen Monat einen Rückgang des Werbevolumens um 4,6 % gegenüber Januar 2001. Für das Fernsehen bedeutet das 9,8 % weniger Brutto-Werbeumsätze, für Zeitungen und Zeitschriften 1,6 % weniger als noch ein Jahr zuvor.

Zwar winkt der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ab und baut auf das zweite Halbjahr. Der Monat Januar sei traditionell eher schwach, weil nach dem Weihnachtsrausch in den Unternehmen der Rotstift regiere. Doch Martin Sorrell, Chef des weltgrößten Werbeunternehmens WPP mit Sitz in London, hält nicht viel von solcher Gesundbeterei: Die Fastenzeit könnte noch bis Jahresende dauern.

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