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Fernsehen auf der Platte

Die Kölner Photokina wirft ihre Schatten voraus, und die digitalen Videorekorder könnten diesmal den Durchbruch schaffen. Der Videospezialist Fast TV Server will einen Rekorder vorstellen, der nicht nur bis zu 200 Stunden TV auf die Festplatte bannen, sondern auch bequem über eine eigene Webseite fern programmiert werden kann.

Der Rekorder selber braucht keinen Internet-Anschluss. Die Steuersignale werden über das gute alte Antennensignal übertragen. Da reicht sogar ein analoger Kabelanschluss, wie er heute Standard ist. In Mallorca programmiert, wacht der Rekorder pünktlich in München auf. Noch ist das Gerät mit 1 500 Euro zu teuer für den Massenmarkt, aber wir alle wissen, wie lange das hält.

Dann würde für die krisengeplagten TV-Sender letztlich ein Alptraum wahr. Digitalrekorder erlauben auch "zeitversetztes" Fernsehen. Man fängt die Quizshow einfach 15 Minuten später (von der Festplatte) an und überspringt die Werbepausen, bis man wieder Live ist. Das ist so, als ob man erst nach dem Werbeblock in den Kinosaal kommt. Harte Zeiten für RTL, Sat 1 und Co.

Handelsblatt-Korrespondent Axel Postinett
Axel Postinett
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