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Film ab, Herr Schröder

Dem deutschen Film geht es - ähnlich wie der Bundesregierung - nicht besonders gut.

Jetzt ziehen die Leidgeprüften für die Strauchelnden in den Wahlkampf. Unter dem Motto "Filmemacher für Gerhard Schröder" trommeln die beiden Gallionsfiguren der deutschen Filmindustrie, Bernd Eichinger von Constantin Film und Hanno Huth von Senator Entertainment, für Schröders Wiederwahl am 22. September. Eine Premiere auf der deutschen Film-Bühne. Gewiss kein Filmriss der Herren, sondern Kalkül: Das von der Schröder-Regierung ins Leben gerufene "Bündnis für den Film" soll in den nächsten Jahren mehr Fördergelder für Produzenten bewirken, denn für deutsche Kinoprojekte sitzt das Geld nicht locker. Doch monetäre Absichten wollen sich die Filmemacher nicht vorwerfen lassen. "Es geht um Schröders bewunderswertes Interesse an unserer Branche", stellt Hanno Huth klar. Auch Petra Schürmann, altgediente TV-Moderatorin, legt mit ihrer Kampagne für den Gegenkandidaten keinen Wert auf persönlichen Vorteil. Sie sei für Stoiber, weil er Deutschland zum Aufschwung verhelfe. Vielleicht auch den TV-Einschaltquoten?

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