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Flatrate für mobile Daten

Mit Datendiensten, die über SMS-Textnachrichten hinausgehen, werden Mobilfunknetzbetreiber in Deutschland in diesem Jahr kaum mehr als ein Prozent ihrer Umsätze erzielen.

Ein Grund für die Zurückhaltung der Kunden bei Datendiensten liegt in der Preispolitik der Mobilfunker. Bisher musste man nämlich bei jedem der vier Anbieter für die mobil übertragene Datenmenge direkt zahlen - oder bei Überschreiten bestimmter Mengenschwellen. Das Problem dabei ist, dass Kunden nur schwer vorhersehen können, wie groß die Datenmenge ist, die beim Abruf mobil zugänglicher Internet-Inhalte anfällt. Jetzt hat O2 Germany einen monatlichen Pauschalpreis (Flatrate) eingeführt, zu dem über einen WAP-Browser beliebig viele Internet-Seiten abgerufen werden dürfen.

Solche Flatrates machen die Kosten des mobilen Internets für Kunden planbar. Wenn auch die anderen drei Mobilfunknetzbetreiber ihre Umsätze mit Datendiensten steigern wollen, sollten sie rasch ähnliche Preiskonzepte wagen wie der David unter den Spielern im deutschen Mobilfunkgeschäft. Und um den Massenmarkt zu öffnen, dürften die Flatrates ruhig noch sinken.

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