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Geld oder Wettbewerb

Am Donnerstag geht es ums Plakat: Die Gesellschafter des größten Plakatwerbeunternehmens Deutsche Städte Medien (DSM) stimmen über einen Verkauf ab.

Den Städten geht es um Geld für ihre leeren Kassen. Seit Monaten üben sich DSM-Wettbewerber wie der französische Plakatwerber JC Decaux, die Kölner Ströer AG und der Berliner Mittelständler Wall im Schaulaufen für eine Übernahme. Jeder wäre gerne der größte Außenwerber im Land. Doch jetzt überraschte der Unternehmer Hans Wall, Betreiber von Werbetafeln und Stadttoiletten, mit einer neuen Variante: Die Städte sollten die DSM lieber ganz auflösen statt zu verkaufen. Statt das schnelle Geld aus dem Verkauf einzustreichen, sollten die Städte ihre Werbeflächen für mehr Geld im direkten Wettbewerb an Plakatwerbefirmen verpachten. Walls Vorteil: Als Mittelständler mit begrenzten finanziellen Mitteln hätte er größere Chancen, mit von der Partie zu sein.

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