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Global gescheitert

Globale Allianzen von Telekomkonzernen im Festnetzgeschäft wie Concert und Global One sind kläglich gescheitert- Trotzdem gehen die Investitionen in Auslandsprojekte weiter.

Die erhofften Kostenvorteile bei Einkauf, Netzbetrieb und Dienstevermarktung blieben aus. Trotzdem investieren Mobilfunk-Netzbetreiber wie Vodafone und T-Mobile unverdrossen in ehrgeizige Auslandsprojekte und in die Etablierung globaler Marken. Doch diese Global-Player-Visionen sind fragwürdig: Durch globalen Einkauf können große Carrier ihre jährlichen Kosten bestenfalls um fünf Prozent senken - nicht viel, wenn man dem die Kosten einer weltweiten Konzernkoordination gegenüberstellt. Der Nutzen einer weltweit einheitlichen Marke ist ebenfalls zweifelhaft. Gerade im Mobilfunk gewinnt man Kunden nicht mit einem progressiven Markenimage. Telekomdienste sind - anders als Erfrischungsgetränke und Sportwagen - unkritisch für das Lebensgefühl der Menschen. Daher sind sie für emotionale Global-Branding-Visionen denkbar ungeeignet.

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