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Handy-Maut ist mega-out

Urlauber und Geschäftsleute zahlen seit jeher im Ausland einen immensen Aufschlag auf ihre Handy-Kosten. Diese Roaming-Gebühren kassieren ausgerechnet Mobilfunkunternehmen, die sich als Global Player verstehen.

Reisen in Europa ist angesagt - ob Adria, St. Tropez oder Mallorca. Aber vorbei sind die Zeiten mit Peseten und Schillingen. Heute erfreuen wir uns an den Unterschieden im Detail: Griechische Harry-Potter-Eulen oder österreichische Mozart-Büsten statt Brandenburger Tor. Dem Euro sei Dank. Und wir brauchen nicht mehr durch drei, sieben oder andere Währungskurse zu teilen, um festzustellen, ob eine Touristenfalle droht.

Kritische Punkte sind nicht mehr Grenzübergänge, sondern Péage-Stationen und Pickerl-Verkaufsstellen. Da will auch Deutschland nicht hintanstehen und rüstet mit der elektronischen Brummi-Maut auf.

Auf dem Kommunikations-Highway sind europaweite Zusatzabgaben nicht neu: Urlauber und Geschäftsleute zahlen seit jeher im Ausland einen immensen Aufschlag auf ihre Handy-Kosten. Diese Roaming-Gebühren kassieren ausgerechnet Mobilfunkunternehmen, die sich als Global Player verstehen und über Beteiligungen, Tochterfirmen und Partner im Ausland verfügen. Es ist an der Zeit, dass die Roaming-Kosten sinken. Wenn das gelingt, können wir uns immer noch über Europas Vielfalt freuen - über unterschiedliche Netzstecker und Telefonadapter.

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