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Harte Zeiten für IT-Messen

Mit ausgesprochen positiven Zahlen haben viele High-Tech-Konzerne in den vergangenen Tagen für gute Stimmung in der IT-Branche gesorgt. Von einem nachhaltigen Aufschwung will dennoch niemand reden.

Mit ausgesprochen positiven Zahlen haben viele High-Tech-Konzerne in den vergangenen Tagen für gute Stimmung in der IT-Branche gesorgt. Die tiefe Krise der zurückliegenden beiden Jahre sei endgültig vorbei, heißt es in vielen Unternehmen, bei Verbänden und Analysten.

Von einem nachhaltigen Aufschwung will trotz der ermutigenden Zeichen dennoch niemand reden. Der Grund: Viele Firmenchefs fürchten einen Einbruch nach dem traditionell starken Weihnachtsgeschäft. Am Aderlass der großen IT-Messen wird sich deshalb trotz der jüngsten Erholung in der Branche so schnell nichts ändern. Viele Anbieter von Informationstechnologie bevorzugen inzwischen aus Kostengründen Hausmessen und Spezial-Kongresse.

Das spürt auch die weltweit führende Computerschau Cebit. Die Messe in Hannover muss im Frühjahr ohne den IT-Riesen Hewlett-Packard (HP) auskommen. Solange die Wirtschaft nicht kräftig anzieht, wird gespart wo es nur geht. Darunter werden die großen Computerausstellungen gewiss noch einige Zeit leiden.

Am Montag begann die Münchener IT Systems: -Schau Wie schon in den vergangenen beiden Jahren ist die Messe deutlich geschrumpft. Viele Messehallen bleiben dieses Jahr leer.

Joachim Hofer
Joachim Hofer
Handelsblatt / Korrespondent München
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