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Hoch lebe die Antizyklik

Deutschland ist mitten drin im Werbehoch - zumindest aus Sicht des Konsumgüterherstellers Unilever.

Die Macher von Knorr-Suppen, Lätta-Margarine und Axe-Duschgel jagen im September und Oktober so viele Werbespots über die Fernsehbildschirme wie schon lange nicht mehr. Die Ankündigung, die Werbeausgaben in Deutschland im Winterhalbjahr um die Hälfte gegenüber 2001 zu erhöhen, hatte die gebeutelte Medienbranche aufatmen lassen.

Doch was kommt danach? Von einem Aufschwung kann immer noch keine Rede sein. Hohe Werbeausgaben bei allgemeiner Konsumzurückhaltung haben bei den wenigsten Unternehmen Konjunktur. Auch Unilever wird im Januar erst einmal prüfen müssen, was bei dem Werbefeuerwerk an Umsatzzuwachs herausgekommen ist. Vielleicht rückt auch der Konsumgigant dann wieder zurück ins Glied, denn die Wettbewerber halten sich mit ihren Etats bisher zurück.

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