Navigator: Hoffnung für TV-Sender

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Hoffnung für TV-Sender

Die Fernsehbranche kann aufatmen: Die schlimmsten Einbrüche auf dem Werbemarkt sind offenbar vorüber. Seit einem halben Jahr klettern die Reklameausgaben der Kunden endlich wieder. Von einer Trendwende kann aber noch nicht die Rede sein.

Die Fernsehbranche kann aufatmen: Die schlimmsten Einbrüche auf dem Werbemarkt sind offenbar vorüber. Seit einem halben Jahr klettern die Reklameausgaben der Kunden endlich wieder. Von einer Trendwende kann aber noch nicht die Rede sein. Denn der Aufschwung kommt schwach daher. Viel zu gering sind die Wachstumsraten, als dass die heftigen Umsatzeinbrüche der vergangenen drei Jahre ausgeglichen werden könnten. Wenn die Gewinne der TV-Konzerne jetzt wieder steigen, liegt das einzig und allein daran, dass die Unternehmen kräftig die Kosten gesenkt haben.

Dass die Werbeausgaben in absehbarer Zeit in Deutschland stark steigen werden, glaubt derzeit angesichts der Wirtschaftsschwäche niemand. Um trotzdem wachsen zu können, müssen die Sender nun zusätzliche Einnahmequellen erschließen. Die vielen Telefonaktionen in den Sendungen sind ein Anfang. Vor allem aber das Digitalfernsehen bietet die Möglichkeit, zusätzlich dutzende Kanäle zu schaffen. Viele davon werden nur für Abonnenten zu empfangen sein und könnten so für neue Umsätze sorgen. Für die TV-Firmen ist dies die große Chance, künftig weniger abhängig von der klassischen Werbung zu werden.

Joachim Hofer
Joachim Hofer
Handelsblatt / Korrespondent München
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