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Hoffnungswert WLAN

Endlich gibt es mit "Wireless Local Area Networks (WLAN)" wieder ein hoffnungsvolles Geschäftsfeld in der Telekombranche.

Über für Jeden gegen Bezahlung zugängliche WLAN soll schon bald an Standorten mit hoher Besucherfrequenz (z.B. Messen) mit portablen Endgeräten im Internet gesurft werden. Vor allem jene, die ihre Arbeit "unterwegs" zu erledigen haben, könnten zu einer Umsatzexplosion bei WLAN-Diensten beitragen. Mehr als ein Dutzend Unternehmen haben sich aufgemacht, um öffentliche WLANs zu betreiben.

Doch die Hoffnungen könnten sich als trügerisch erweisen, die Anbieter zielen auf eine überschaubare Zielgruppe. Als Kunden kommen nur Personen in Betracht, die "unterwegs" außerhalb von Verkehrsmitteln dringend und überraschend auf Inhalte angewiesen sind. Selbst diese Klientel wird noch dadurch abgeschreckt, dass Apothekenpreise von ca. 8 bzw. 25 Euro pro WLAN-Nutzungsstunde bzw. -tag verlangt werden.

Damit ist es für die Meisten günstiger, auf Reisen für gelegentliche E-Mails auf Datendienste in Mobilfunknetzen zurückzugreifen. Außerdem bietet kaum ein WLAN-Betreiber Roaming zwischen einer Vielzahl von Hotspots im In- und Ausland an. Das wirkt sich gerade für moderne Arbeitsnomaden negativ auf den WLAN-Nutzen aus. Bei dieser Nachfrage- und Wettbewerbssituation ist eines klar: Von den vielen WLAN-Startups in Deutschland werden, wenn überhaupt, nur wenige noch in drei Jahren existieren.

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