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In der Zwickmühle

Für die Kunden der britischen Mobilfunktochter von Hutchison Whampoa beginnt die Weihnachtsbescherung bereits am 22. Dezember. Von da an können sie knapp zwei Wochen lang mobile Video-Telefonate führen – umsonst.

Für die Kunden der britischen Mobilfunktochter von Hutchison Whampoa beginnt die Weihnachtsbescherung bereits am 22. Dezember. Von da an können sie knapp zwei Wochen lang mobile Video-Telefonate führen - umsonst. Diese Aktion, die das Unternehmen Anfang der Woche ankündigte, ist ein erneuter Versuch der Hutchison-Tochter, das Geschäft mit der UMTS-Technik anzukurbeln.

Eigentlich bringt sich das Unternehmen damit aber in die Zwickmühle: Einerseits will die Hutchison-Tochter mit solchen Aktionen Appetit auf UMTS machen. Andererseits klagt der Mobilfunker aber, dass es nicht genug UMTS-Handys gibt und man daher das Ziel verfehlen werde, innerhalb von einem Jahr ein Million Kunden für die neuen Dienste anzuwerben. Die bisherigen Bemühungen haben in Großbritannien seit März gerade mal zu etwa 155 000 Nutzern geführt. Offenbar glaubt Hutchison also selbst nicht daran, dass es mit seiner Weihnachtsaktion neue Kunden anwerben kann.

Es ist einfach die Crux von UMTS: Kunden verbinden damit Pannen, schwere Handys mit schwachen Akkus und Gesprächsabbrüche. Durch einen zu frühen Start dieser Technik hat Hutchison diesen Ruf verstärkt. Dem Konzern bleibt jetzt nur ein Trost: Im nächsten Jahr sollen die Kinderkrankheiten der Technik größtenteils kuriert sein. Hutchison und UMTS bekommen dann wohl eine zweite Chance.

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