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Ingenieurleistung ohne Markterfolg

Der Marktanteil von Sony Ericsson ist auf etwa fünf Prozent gesunken. Sieben bis zehn Prozent des Kuchens braucht das Unternehmen aber, um wieder profitabel zu werden.

Rein technisch gibt es nichts zu meckern an den Mobiltelefonen von Sony Ericsson: Man kann mit ihnen fotografieren, E-Mails verschicken, Videos abspielen, Termine und Kontakte verwalten, spielen und telefonieren.

In den Geschäftszahlen spiegelt sich die Ingenieurleistung des Joint Ventures zwischen dem japanischen Konzern Sony und dem schwedischen Netzausrüster Ericsson allerdings nicht wieder. Das Unternehmen fährt Verluste ein, ein Ende ist nicht absehbar, denn es setzt immer weniger Geräte ab. Inzwischen hat Sony Ericsson seinen fünften Platz in der Liga der weltweit größten Handy-Hersteller sogar abgeben müssen - an die aggressiven Südkoreaner von LG Electronics. Das geht aus einem Bericht der US-Marktforscher von IDC hervor, den diese Ende vergangener Woche vorlegten.

Der Marktanteil von Sony Ericsson ist demnach auf etwa fünf Prozent gesunken. Sieben bis zehn Prozent des Kuchens braucht das Unternehmen aber, um wieder profitabel zu werden. Dass Sony Ericsson dieses Ziel erreicht, erscheint inzwischen unrealistisch. Für die Mutterkonzerne Sony und Ericsson bedeutet das, dass Sie wieder Geld nachschießen müssen - oder das Joint Venture beenden.

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